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Bundestagswahl 2009Erstwähler informieren sich vor allem über das InternetErschienen am 14. Mai 2009 | aktualisiert am 20. Mai 2009
Die neuen Medien haben im Superwahljahr einen so hohen Stellenwert wie noch nie. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Internet-Nutzern hervor, die das Hamburger Marktforschungsunternehmen Earsandeyes im Auftrag des Internetportals t-online.de befragt hat.Vor allem Erstwähler nutzen ausschließlich Internet und interaktive Medien, um sich zu informieren und ihre Wahlentscheidung zu treffen. Insgesamt greift mehr als die Hälfte der Befragten auf Internet und digitale Medienquellen zurück, während die Popularität der klassischen Medien als Informationsquelle stark rückläufig ist. Lagerwahlkampf Westerwelle geht auf Distanz zur UnionMehr Nachrichten zur Bundestagswahl
Wichtigster Entscheidungsfaktor für JugendlicheFür mehr als 83 Prozent der Erstwähler im Alter von 16 bis 19 Jahren sind die angebotenen Informationen wichtigster Entscheidungsfaktor, um sich über politische Ziele der einzelnen Parteien eine Meinung zu bilden. Auch bei den Jungwählern im Alter 20 bis 29 Jahren spielt das Internet bei ihrer Meinungsbildung eine überdurchschnittlich wichtige Rolle. 71 Prozent informieren sich hauptsächlich über das Internet.
Politiker-Auftritte gut besuchtDer Trend zum Internet als Informations- und Entscheidungsquelle spiegelt sich auch im Gesamtergebnis der Befragung durch t-online.de wider: Insgesamt 58 Prozent der Online-Bevölkerung von 16 bis 65 Jahren spricht dem Internet eine tragende Rolle bei ihrer Wahlentscheidung zu. Sie haben zum Beispiel in den vergangenen zwölf Monaten Internetauftritte der Parteien und Politiker besucht und sich so gezielt informiert.Homepage top – Twitter flopptSpitzenreiter bei der Kommunikationsform bleiben die Homepages der Parteien, dicht gefolgt von E-Mail, Newslettern und Blogs. Besonders beliebt bei den Erstwählern: Videos auf den gängigen Internetplattformen. Alle Befragten dieser Wählergruppe gab an, über diesen Kommunikationskanal politische Informationen konsumiert zu haben. Der Kanal "Twitter" wurde nur von den wenigsten genutzt. Insgesamt halten knapp 33 Prozent aller Befragten die Selbstdarstellung der Politiker über Internetservices für relevant.Information durch klassische Medien zu dürftigLediglich 17 Prozent der Erstwähler empfinden die politische Berichterstattung und Information durch die klassischen Medien als ausreichend. 83 Prozent ihrer Altersgenossen und immerhin durchschnittlich 30 Prozent aller Befragten geben sich mit den dort angebotenen Informationen nicht zufrieden und greifen auch deshalb auf digitale Informationsangebote zurück.Relevant bis in die WahlkabineDas Medium Internet beeinflusst sogar den Wahlausgang: Mehr als 51 Prozent der Erstwähler und knapp 30 Prozent aller Befragten gab an, dass sich ihre Meinungsbildung durch das Medium Internet stark verändert habe, da der Wähler einfacher und gezielter an Informationen über Partei, Wahlprogramm und Volksvertreter gelangt. Im Wahlkampfspezial von t-online.de stehen für Sie weitere Informationen zur Bundestagswahl bereit.Alle weiteren Statistiken finden Sie hier:Weitere aktuelle Nachrichten
Quelle: t-online.de | . . . .
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