Nach einer ARD-Hochrechnung gibt es im neuen Bundestag insgesamt 27 Überhangmandate, die alle an die Union gingen. Diese komme dadurch auf 241 Sitze, ihr voraussichtlicher Koalitionspartner FDP auf 93.
Schwarz-Gelb kommt damit auf eine stabile Mehrheit von 334 von 625 Sitzen.
Die SPD wird den Angaben zufolge 147 Abgeordnete stellen, die Linke 76 und die Grünen 68. Die Mehrheit im Bundestag läge bei 313 Sitzen. Überhangmandate entstehen, wenn eine Partei in einem Bundesland über die Erststimme mehr Sitze gewinnt als ihr nach dem Zweitstimmen-Ergebnis zustehen.